"Klar, kann ich das!" 1-Hilfe-Kurs für Kids
Heute stand ganz besonderer Besuch für unsere Forscher*innen an. Wir wurden von einer Mitarbeiterin des Jugendrotkreuz besucht und haben gemeinsam mit ihr einen spannenden Erste-Hilfe-Kurs für Kinder durchgeführt.
Heute stand ganz besonderer Besuch für unsere Forscher*innen an. Wir wurden von einer Mitarbeiterin des Jugendrotkreuz besucht und haben gemeinsam mit ihr einen spannenden Erste-Hilfe-Kurs für Kinder durchgeführt.
Schon zu Beginn war die Aufregung groß, denn viele Kinder waren neugierig, was sie alles lernen würden. Eingeteilt in zwei Gruppen haben unsere Forscher*innen am Vormittag erfahren, wie sie anderen Kindern helfen können, wenn diese sich verletzt haben oder es ihnen nicht gut geht. Dabei wurden viele Fragen gestellt, gemeinsam überlegt und natürlich auch ganz viel ausprobiert.
Besonders anschaulich wurde es durch eine Bildergeschichte über ein verletztes Eichhörnchen. Dieses hatte sich beim Nüsseknacken an der Pfote verletzt und brauchte Hilfe. Gemeinsam haben wir überlegt, was nun zu tun ist und wie wir helfen können. Dabei wurde schnell klar: Auch Kinder können schon Ersthelfer*innen sein! Pflaster kleben, Verbände anlegen, Hilfe holen oder den Notruf wählen – für uns ist das jetzt kein Problem mehr.
Pflaster kleben – gar nicht so einfach
Zunächst ging es um das richtige Aufkleben von Pflastern. Jedes Kind durfte selbst ausprobieren, wie ein Pflaster am besten hält. Dabei haben wir festgestellt, dass alle Pflaster gleich funktionieren und sich einfach aufklappen lassen und dass es am Finger gar nicht so einfach ist wie zum Beispiel auf dem Handrücken oder am Bein. Mit ein wenig Übung hat es aber immer besser geklappt und wir wurden schnell sicherer. Gemeinsam haben wir auch überlegt, wann man überhaupt ein Pflaster braucht und wie wichtig es ist, kleine Wunden gut zu versorgen.
Außerdem haben wir darüber gesprochen, wo sich in unserer Kita Pflaster befinden und an wen sich die Kinder wenden können, wenn sie Hilfe benötigen. So konnten wir das Gelernte direkt mit unserem Alltag verbinden.
Verbände und wichtige Hygiene Regeln
Als Nächstes ging es um Verbände. Dabei haben wir auch gleich neue Wörter gelernt, und dass Verband nicht gleich Verband ist. Manche enthalten bereits eine Wundauflage, bei anderen muss diese zusätzlich verwendet werden.
Ein besonders wichtiger Punkt war hier die Hygiene. Wir haben besprochen, dass bei offenen Wunden immer Handschuhe getragen werden sollten, damit keine Keime in die Wunde gelangen und sich nichts entzündet.
Was wir besonders spannend fanden: Ein Verband ist ganz schön lang! Gemeinsam haben wir ihn ausgerollt und festgestellt, dass mehrere Kinder nötig sind, um ihn komplett zu entfalten.
Natürlich haben wir auch geübt, Verbände anzulegen. Jedes Kind durfte entscheiden, an welcher Körperstelle es gerne einen Verband haben möchte – am Arm oder am Bein. Dabei konnten die Kinder selbst aktiv werden und sich gegenseitig helfen.
Ganz wichtig war auch die Regel, dass wir Verbände niemals im Gesicht, am Hals oder am Bauch anlegen dürfen. Denn unsere Atmung darf nicht eingeschränkt werden.
Was tun im Notfall?
Zum Abschluss haben wir uns die Frage gestellt, was wir tun können, wenn wir allein nicht weiterhelfen können. Schnell war klar: Dann holen wir uns Hilfe bei einem Erwachsenen und wählen den Notruf.
Die Notrufnummer 112 haben wir heute ebenfalls gelernt. Damit wir sie uns gut merken können, haben wir einen kleinen Trick kennengelernt:
Wir haben einen Mund, eine Nase und zwei Augen – das ergibt 1-1-2!
Außerdem haben wir darüber gesprochen, dass man beim Hilfe holen oder dem Notruf ruhig bleiben sollte und erklärt, was passiert ist. So können die Helfer schnell kommen und unterstützen.
Ein spannender Vormittag
Es war ein wirklich spannender und lehrreicher Vormittag mit vielen neuen Eindrücken. Unsere Forscher*innen konnten viel ausprobieren, Neues lernen und erleben, dass sie selbst helfen können.
Wir sind nun alle stolze PowerPänz und Ersthelfer*innen und wissen, was im Notfall zu tun ist. Für unsere Forschermappen gab es auch noch eine Urkunde zur Erinnerung – darüber haben sich die Kinder ganz besonders gefreut.
Wir bedanken uns herzlich beim Jugendrotkreuz für diesen tollen Besuch!